Gehälter eingeben
Steuerparameter
Ergebnis
Gehaltserhöhung (Brutto)
+€1.000
pro Monat
Gehaltserhöhung (Netto)
+€549
pro Monat
Dein neues Nettogehalt
3.747,91 €(vorher: €3.199,077)
Brutto-Änderung
+20.0%
Netto-Änderung
+17.2%
Steueranteil der Gehaltserhöhung
Steuern & Abgaben
€451,171/Monat
Netto für dich
€548,829/Monat
Vollständiger Vergleich
| Position | Alt | Neu | Änderung |
|---|---|---|---|
| Jahresbrutto | €60.000 | €72.000 | +€12.000 |
| Jahresnetto | €38.388,923 | €44.974,872 | +€6.585,949 |
So funktioniert der Gehaltsveränderungs-Rechner
Gehaltsvergleich
Vergleiche dein altes und neues Gehalt auf monatlicher und jährlicher Basis.
Steueranteil
Sieh genau, wie viel von deiner Gehaltserhöhung an Steuern und Sozialabgaben geht.
Netto-Effekt
Erfahre, wie viel du wirklich mehr auf deinem Konto hast nach Abzug aller Abgaben.
Wann lohnt sich eine Gehaltsverhandlung?
Eine Gehaltsverhandlung lohnt sich fast immer, wenn du seit über 12 Monaten keine Erhöhung hattest oder dein Aufgabenbereich deutlich gewachsen ist. Faustregel: Eine Gehaltserhöhung unter 3% pro Jahr ist in Zeiten von 2%–3% Inflation real eine Lohnkürzung. Studien zeigen, dass über 70% der Arbeitnehmer nie aktiv verhandeln — und damit im Schnitt 5%–10% weniger verdienen als Kollegen mit vergleichbarem Profil, die nachfragen.
Wann NICHT verhandeln? Direkt nach dem Arbeitsantritt (unter 6 Monate), während einer Probezeit, oder in wirtschaftlich angespannten Phasen des Unternehmens. In diesen Fällen ist eine Gehaltsverhandlung kontraproduktiv und kann das Verhältnis zum Vorgesetzten belasten.
Jobwechsel: Mehr Netto durch neuen Brutto-Tarif
Der größte Hebel für ein höheres Netto ist oft nicht die Gehaltsverhandlung beim aktuellen Arbeitgeber, sondern der Jobwechsel. Statistiken zeigen: Stellenwechsel bringen in Deutschland durchschnittlich 10%–20% mehr Brutto, in wachstumsstarken Branchen (IT, Ingenieurwesen, Pharma) sogar bis zu 30%. Das lohnt sich besonders, wenn der neue Arbeitgeber zusätzlich steuerfreie Benefits bietet — etwa Jobticket, betriebliche Altersvorsorge oder Essenszuschüsse.
Wichtig beim Jobwechsel: Rechne das Brutto-Angebot immer in Netto um — ein scheinbar besseres Brutto kann sich nach Steuern und Sozialabgaben als geringer herausstellen als dein aktuelles Gehalt, besonders wenn sich Steuerklasse oder Kirchensteuerstatus ändern. Auch die betriebliche Altersvorsorge des neuen Arbeitgebers sollte in die Netto-Rechnung einfließen.
Auswirkung einer Steuerklassenänderung
Die Steuerklasse hat direkten Einfluss auf dein monatliches Netto. Ein Wechsel von Steuerklasse I zu III (z. B. durch Heirat) bringt Singles mit hohem Einkommen mehrere hundert Euro pro Monat mehr Netto. Umgekehrt kann ein Wechsel von III auf I (z. B. durch Scheidung) zu einer deutlich höheren Lohnsteuerbelastung führen. Eine gezielte Steuerklassenwahl ist daher eine der einfachsten Optimierungsmöglichkeiten.