Krankenversicherung-Rechner 2026

Berechne deine Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge. Vergleiche GKV und PKV für Besserverdiener.

Deine Angaben

Dein Bruttomonatslohn

0-5 (Steuerklasse)

Ø Zusatzbeiträge aller 16 Bundesländer

Schleswig-Holstein2.2%
Sachsen-Anhalt2.3%
Mecklenburg-Vorpommern2.4%
Sachsen2.4%
Thüringen2.4%
Hamburg2.5%
Niedersachsen2.5%
Brandenburg2.6%
Rheinland-Pfalz2.7%
Bayern2.7%
Bremen2.8%
Hessen2.8%
Baden-Württemberg2.8%
Nordrhein-Westfalen2.9%
Berlin3.0%
Saarland3.1%

Klicke auf ein Land, um den dortigen Ø-Zusatzbeitrag zu verwenden.

Ergebnis

Zusatzbeitrag: 2.7%

Dein monatlicher KV + PV Beitrag

552.50

(8.65% KV + 1,75% PV)

Krankenversicherung (AN)432.50
Pflegeversicherung (AN)120.00
Krankenversicherung (AG)432.50
Pflegeversicherung (AG)120.00

Jahresbeitrag (AN)

6.630

AG-Anteil

6.630

Monatliche Verteilung KV + PV

Gesamt / Monat1.105,00
KV (Arbeitnehmer)432,50 €
Anteil39.1%
PV (Arbeitnehmer)120,00 €
Anteil10.9%
KV (Arbeitgeber)432,50 €
Anteil39.1%
PV (Arbeitgeber)120,00 €
Anteil10.9%

So wird gerechnet

1

KV: 7,3% (AN) + 7,3% (AG) vom Brutto, capped at €5.175/Monat

2

Zusatzbeitrag: Variiert by Kasse (2.7% for Bayern). Jeweils Hälfte AN/AG.

3

PV: 1,75% (kinderlos) oder 1,25% (mit Kindern), AN+AG

4

PKV-Schwelle: Ab €73.950/Jahr bist du beamten-/selbstständigen-frei versicherungsberechtigt

Rechenbeispiel: €4.200 Brutto, kinderlos, Bayern

Ein Angestellter in Bayern verdient €4.200 brutto im Monat, hat keine Kinder und ist gesetzlich krankenversichert. Der durchschnittliche Zusatzbeitrag in Bayern liegt 2026 bei 2,7 %.

  • KV-Satz gesamt: 7,3 % (AN) + 1,35 % (halber Zusatzbeitrag) = 8,65 %
  • KV-Beitrag Arbeitnehmer: €4.200 × 8,65 % = €363,30
  • PV-Beitrag (kinderlos, 1,75 %): €4.200 × 1,75 % = €73,50
  • Gesamt KV + PV pro Monat: €363,30 + €73,50 = €436,80
  • Der Arbeitgeber zahlt einen nahezu identischen Anteil noch einmal oben drauf.

Häufige Fragen zur Krankenversicherung

Was ist der Zusatzbeitrag und warum unterscheidet er sich je Kasse?

Der allgemeine Beitragssatz von 14,6 % (7,3 % + 7,3 %) reicht bei den meisten Krankenkassen nicht aus, um alle Ausgaben zu decken. Jede Kasse erhebt daher einen individuellen, kassenspezifischen Zusatzbeitrag, der je nach Wirtschaftlichkeit der Kasse variiert. Er wird seit 2019 wieder paritätisch zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber geteilt.

Ab wann lohnt sich der Wechsel in die private Krankenversicherung?

Rein rechtlich ist der Wechsel ab Überschreiten der Jahresarbeitsentgeltgrenze (€73.950 im Jahr 2026) möglich. Ob er sich finanziell lohnt, hängt stark von Alter, Gesundheitszustand und Familienplanung ab, PKV-Beiträge steigen mit dem Alter und berücksichtigen keine beitragsfreie Familienversicherung für Kinder oder nicht berufstätige Partner, anders als die GKV.

Warum ist die Pflegeversicherung für Kinderlose teurer?

Seit Juli 2023 zahlen Kinderlose ab 23 Jahren einen um 0,6 Prozentpunkte höheren PV-Beitragssatz als Eltern. Der Zuschlag soll die höhere Belastung der Sozialsysteme durch fehlenden Nachwuchs teilweise ausgleichen und entfällt vollständig für Elternteile mit mindestens einem Kind.

Gilt die Beitragsbemessungsgrenze für alle Gehaltsbestandteile?

Ja. Oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze von €5.175 im Monat (2026) werden keine zusätzlichen KV- oder PV-Beiträge mehr fällig, unabhängig davon, wie hoch das tatsächliche Gehalt darüber liegt.

Quelle: GKV-Spitzenverband (durchschnittliche Zusatzbeiträge je Bundesland), amtliche Rechengrößen der Sozialversicherung 2026. Stand: August 2026. Alle Angaben ohne Gewähr, keine Rechts- oder Steuerberatung.